Auch Sehenswert:

Herausragende Videos von damals!

Im Bereich der Popmusik wird zumeist von sehr seichter Musik gesprochen, bei der mehr auf eingängige Melodien geachtet wird als auf textliche Inhalte. Dementsprechend blieb den Videokünstlern zwar mehr kreative Freiheit bei der Umsetzung aber es gab wirklich sehr selten ein hochwertiges Video, welches der zeitgenössischen Videokunst zugeordnet werden kann. Fantastische Geschichten wurden mit den Bildern selten erzählt aber es gab auch Ausnahmen. Das Lied „Take on me“ von der norwegischen Band A-ha zählt sicherlich zu diesen Ausnahmen, da sich hier sowohl Band als auch Regisseur wirklich Gedanken gemacht haben. Die visuelle Umsetzung dieses Videos, welches im zeichnerischen Stil gehalten wurde, erzählt wahrlich eine Geschichte, die auch ohne die musikalische Untermalung sehenswert gewesen wäre. Aber auch der King of Pop hat in seinen Videos stets fantastische Geschichten zu erzählen gewusst. Sein Video zu dem Song „Thriller“ gilt zu Recht als eines der besten Videos überhaupt. Die deutsche Band „Alphaville“ erkannte als erste Musikformation hierzulande diesen Trend und beauftragte 9 Regisseure aus 8 verschiedenen Ländern damit, ihre Musik künstlerisch wertvoll zu interpretieren. Das Ergebnis dieser Arbeit nannte sich passenderweise „Songlines“ und behandelt in keinster Weise die Themen der Songs sondern beinhaltet vielmehr eine Reihe künstlerisch wertvoller Kurzfilme. Einer dieser Kurzfilme, die damalig erste Computeranimation „Balance“, der Brüder Lauenstein aus Hildesheim erhielt in Amerika sogar den hochbegehrten Oscar. Dieses ist in der Tat eine große Anerkennung für die Videokunst der beiden Brüder.